Geschichten zum Leben erweckt: Junge Talente entführten Zuhörer in imaginäre Buch-Welten

Sophie Ritter (Mitte) holte für unsere Schule beim Vorlesewettbewerb in der Klassenstufe 2 den ersten Platz. VG Chef Hans-Werner Breithausen gratulierte den drei Siegern. In der Klassenstufe 3 hatte Johannes Epp (GS Anhausen) und in der Klassenstufe 4 Sophie Mildner (GS Breitscheid) die Nase vorn.

 

Geschichten zum Leben erweckt: Junge Talente entführten Zuhörer in imaginäre Buch-Welten

Verbandsgemeide Rengsdorf-Waltbreitbach hatte die sieben Grundschulen der VG zum Vorlesewettbewerb eingeladen – Stufensieger traten im Rengsdorfer Rathaus gegeneinander an

Rengsdorf. „Lesen heißt mit einem fremden Kopfe, statt des eigenen, denken“, hat der deutsche Philosoph Arthur Schopenhauer einmal gesagt. Vorlesen ist deshalb gleich eine doppelte Kunst: Nicht nur, dass der Vorleser mit einem anderen Kopfe denken muss, er muss am besten ganz und gar in verschiedene Charaktere schlüpfen, mit „fremden Zungen“ sprechen, das gedruckte Wort durch die eigene Sprache zu einer lebendigen Welt entfalten.  Zumindest dann, wenn er mit seiner Geschichte die Zuhörer fesseln will.

Wie man lebendig, betont, unterstützt durch Mimik und Gestik, dazu auch noch technisch korrekt und fehlerfrei liest und dabei den Funken der Geschichte überspringen lässt, haben nun die 21 Teilnehmer des Lesewettbewerbes der Grundschulen in der Verbandsgemeinde Rengsdorf-Waldbreitbach unter Beweis gestellt. Zum Wettstreit eingeladen hatte die VG-Verwaltung unter der organisatorischen Federführung von Melanie Freiholz. Am Dienstag, 20. März, stellten sich die jungen Lesetalente der Klassenstufen 2 bis 4 im Rengsdorfer Rathaus der Jury. Sieben Grundschulen – nämlich aus Anhausen, Breitscheid, Melsbach, Niederbreitbach, Rengsdorf, Straßenhaus und Waldbreitbach – hatten ihre Vorlese-Asse ins Rennen geschickt, nachdem an den Schulen zuvor in internen Wettbewerben die jeweiligen Stufensieger gekürt worden waren.

Beeindruckt zeigte sich die Jury, zu der neben Vertretern der Schulen auch VG-Chef Hans-Werner Breithausen, Roswitha Schulte (Ortsbürgermeisterin aus Breitscheid), Jenny Hommer von der Jugendpflege der Verbandsgemeinde und Elisabeth Petrusch von der VG-Bücherei gehörten, vom hohen Niveau, auf dem die Grundschüler aus ihren Büchern vorlasen. Während die Zweitklässler eine geübte Geschichte vortrugen durften, mussten die Dritt- und Viertklässler ihr Können zudem anhand eines für sie fremden Textes unter Beweis stellen. Eine Aufgabe, die alle Teilnehmer mit Bravour meisterten – obwohl einigen der jungen Akteure das Lampenfieber ins Gesicht geschrieben stand. In verschiedenen Runden waren dazu die Schulsieger stufenweise gegeneinander angetreten – also die Kinder der zweiten, dritten und vierten Klassen. Jedes Kind musste rund drei Minuten vorlesen.

Alle Kinder erhielten am Ende eine Urkunde.

 

Für die Jury galt es dann, die Punkte zu verteilen. Eine Aufgabe, die den Juroren alles andere als leichtgefallen ist, weil die Kinder doch oft vom Niveau und Können her sehr dicht beieinander lagen. Dennoch hatte am Ende für jede Klassenstufe ein Vorlese-Talent die Nase ganz weit vorn. Sieger der zweiten Klassenstufe wurde so Sophie Ritter von der Astrid-Lindgren-Grundschule Rengsdorf. Unter den Vorlesern der Klassenstufe 3 überzeugte Johannes Epp (Grundschule Anhausen), während bei der Klassenstufe 4 Celina Medinger von der Grundschule Breitscheid die Jury auf ganzer Linie überzeugen konnte.

Die weiteren Platzierungen

Stufe 2: 2. Platz Sienna Wacher (GS Breitscheid). Zwei dritte Plätze gingen an Finja Rockenfeller (GS Straßenhaus) und Chiara-Loreen Fischer (GS Waldbreitbach).

Stufe 3: 2. Platz Bjarne Adolphie (GS Waldbreitsbach), 3.  Platz Sophie Mildner (GS Breitscheid)

Stufe 4: Lea Letschert (GS Straßenhaus). Zwei dritte Plätze gingen an Leonie Moge (GS Anhausen) und Jonas Puderbach (GS Rengsdorf).

Alle Gewinner des Vorlesewettbewerbs durften sich nicht nur über eine Urkunde freuen, sondern auch über eine Einladung der Jugendpflege der Verbandsgemeinde, die allen Kindern einen Kinobesuch spendieren wird.

Die Hoffnung der Initiatoren des Wettbewerbs und auch der Schulen ist indes vor allem aber auch, dass die Kinder – angespornt vom Wettbewerb – auch in ihrer Freizeit nun häufiger zu Büchern greifen. Denn dass das Lesen eine Schlüsselkompetenz für das lebenslange Lernen darstellt, steht außer Frage. Lesen bildet, heißt es nicht umsonst. Oder salopp: Wer liest, weiß mehr. Wortschatz, Sprachgebrauch und nicht zuletzt auch die Konzentrationsfähigkeit sind wichtige Kompetenzen, die durch eine aktive Auseinandersetzung mit der Schriftsprache gebildet werden. Lesen erweitert die Ausdrucksmöglichkeiten und das Kommunikationsvermögen.

Nicht zuletzt aktiviert das Lesen von Büchern die Fantasie des Menschen, hilft, über den eigenen Tellerrand hinauszublicken.  „Bücher lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben, über die Sterne“, sagte der Lyriker Jean Paul einst. Die Grundschüler in der VG Rengsdorf-Waldbreitbach sind erfolgreich aufgebrochen zu dieser Reise über den eigenen Horizont hinweg.   

  Annette Hoppen

 

Erfolgreich gekickt: Astrid-Lindgren-Grundschülerinnen gewinnen VG-Fußballturnier – Jungen-Team holt 3. Platz

Erfolgreich gekickt: Rengsdorfer Grundschülerinnen haben beim VG-Fußballturnier die Nase vorn

Jungenteam holt Platz 3

 

Sie waren eine bunt zusammen gewürfelte Truppe, die zum Teil kaum Fußball gespielt hat – und am Ende dennoch unschlagbar: Das Mädchen-Team der Astrid-Lindgren-Grundschule Rengsdorf hat beim Fußballturnier der Verbandsgemeinde den ersten Platz geholt und sich souverän gegen die Mannschaften aus Straßenhaus, Melsbach und Anhausen durchgesetzt. 

 Den wohlverdienten Pokal überreichte Verbandsbürgermeister Hans-Werner Breithausen den jubelnden Mädchen. Und auch die betreuende Lehrerin Bianca Schaub freute sich mit den Kindern über diesen tollen Erfolg. 

Ausgetragen wurde das Turnier am  Dienstag, 27.06.17, in Melsbach. Eine Mädchenmannschaft bestehend aus Schülerinnen des 3. und 4. Schuljahres sowie eine Jungenmannschaft aus Schülern des 4. Schuljahres wurden von Frau Schaub und Frau Schiffers zum Turnier begleitet.

Bei überwiegend gutem Wetter feuerten sich die Schülerinnen und Schüler gegenseitig an und hatten viel Freude am Turnier.

In den Pausen versorgten uns Melsbacher Mütter mit Getränken und frischgebackenen Waffeln, die sich die Kinder gerne schmecken ließen.

Alle Kinder gaben auf dem Fußballplatz ihr Bestes. Am Ende schafften es auch die Jungen der Astrid-Lindgren-Grundschule aufs Siegertreppchen: Sie belegten mit viel Kampfgeist und geschicktem Passspiel am Ende einen 3. Platz.

 

Die ersten drei Platzierungen im Überblick:

Jungen:

1. Platz: Straßenhaus

2. Platz: Melsbach

3. Platz: Rengsdorf

Mädchen:

1. Platz: Rengsdorf

2. Platz: Straßenhaus

3. Platz: Anhausen

 

Aktuelles

Februar 2017

Sportlich, sportlich…

Mit viel Freude nahm am 10. Februar 2017 die Klasse 1c am Sportfest unserer Schule teil. Alle strengten sich mächtig an, deshalb konnten auch alle eine Urkunde erhalten. Mehrere Eltern unterstützen die Kinder.

Wir danken Frau Lück, Frau Pinhammer, Herrn Jung und Herrn Zamrowski.

Ski- und Rodeln gut: 1b im „Winterurlaub“

 

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Die wunderbaren Schnee- und Sonnentage der letzten Wochen haben die Kinder der Klasse 1b für einen „Kurzurlaub“ genutzt: Gemeinsam mit Klassenlehrerin Annette Hoppen und einigen Eltern verbrachten die Kinder einen Vormittag auf der Rodelbahn nahe der Schule. Gemeinsam wurde auch in der Winterlandschaft gefrühstückt: warmer Tee in Thermoskannen stand bereit, dazu hatten die Kinder ihre Frühstücksdosen mit eigenen Leckereien dabei.

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Eine große Hilfe bei dem Morgen war zudem Praktikantin Sina Rosenstein. Nicht nur, dass Sinas Bob sprichwörtlich der absolute Renner war und alle Kinder das Gefährt auf der Schlittenbahn auch testen durften. Sina half den Kindern dazu auch noch unermüdlich, die Schlitten wieder die Bahn hinaufzuziehen. 

 

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Nachwuchsjournalisten erfolgreich: Pippi-Langstrumpf-News holt 2. Platz beim rheinland-pfälzischen Schülerzeitungswettbewerb

Nachwuchsjournalisten erfolgreich:

Pippi-Langstrumpf-News holt 2. Platz beim rheinland-pfälzischen Schülerzeitungswettbewerb

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RZ-Chefredakteur Christian Lindner überreicht den Nachwuchs-Journalisten der Pippi-Langstrumpf-News Urkunde und Preisgeld.

 

Wenn das kein Erfolg ist: Gleich mit der ersten Ausgabe der Pippi-Langstrumpf-News, der Schülerzeitung der Astrid-Lindgren-Grundschule, haben die Nachwuchs-Journalisten gemeinsam mit Ihrer Lehrerin Annette Hoppen und Erzieherin Meike Praßel, die an der Rengsdorfer Grundschule im Schuljahr 2015/2016 ihr Anerkennungsjahr absolviert hat, einen zweiten Platz beim rheinland-pfälzischen Schülerzeitungswettbewerb geholt. Weil die Pippi-Langstrumpf-News außerdem für einen Förderpreis auf Bundesebene nominiert wurde, könnte hier noch eine weitere Anerkennung winken.

 

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Gruppenbild mit Dame: Germany´s Next Top Model-Teilnehmerin Taynara posiert mit den Gewinnern des Schülerzeitungswettbewerbs für ein Selfie.

Der Schülerzeitungswettbewerb in Rheinland-Pfalz wird im jährlichen Wechsel vom Mainzer Bildungsministerium und der Koblenzer Rhein-Zeitung organisiert. Im Druckhaus des Mittelrhein-Verlages auf dem Areal des Güterverkehrszentrums an der A61, fand nun die Siegerehrung statt. Sechs Redakteure der Pippi-Langstrumpf-News nahmen hier Urkunde und Scheck von RZ-Chefredakteur Christian Lindner entgegen. Für den zweiten Platz hat die Schülerzeitung unserer Schule ein Preisgeld von 150 Euro eingestrichen.

Auf die Kinder wartete zudem noch ein spannender Nachmittag. Journal-Chef Michael Defrancesco gab den Jung-Journalisten zunächst ein Interview-Training. Im Anschluss durften die Jungen und Mädchen dann das Model Taynara mit ihren Fragen löchern. Taynara war Kandidatin der 11. Staffel von Germany´s next Topmodel.

 

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Das Papier Lager der Rhein-Zeitung: Die größten Rollen wiegen rund drei Tonnen.

Außerdem durften alle Schülerzeitungsredaktionen, die zu den Preisträgern des Wettbewerbs gehören, einen Blick ins hoch technisierte Druckhaus der Rhein-Zeitung werfen. Nicht schlecht staunten die Kinder im Papierlager des Verlages: Hier lagern riesige Rollen Papier, auf denen die Zeitung alltäglich gedruckt wird – die schwersten davon bringen rund drei Tonnen auf die Wage. Schwer beeindruckt waren die Schüler zudem von der voll automatischen Druckmaschine der Rhein-Zeitung – vom Papiereinzug über den Druck bis zur Faltung erledigt die Maschine alle Arbeiten automatisiert.

Den ersten Preis auf Grundschulebene hatte die Bodelschwingh-Grundschule aus Bendorf-Mülhofen gewonnen. Der dritte Preis geht in diesem Jahr an die Grundschule in Neuhäusel. Bei dem Wettbewerb treten die Jung-Journalisten nach Schularten getrennt hat. So gibt es auch ein Kräftemessen der Schülerzeitungsredaktionen von weiterführenden Schulen, sowie auch von Förderschulen.

 

  

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Die Jung-Redakteure der Pippi-Langstrumpf-News zeigen stolz ihre Urkunde. Außerdem heimsten alle ein Autogramm von Taynara ein.

Ausgezeichnet: Astrid-Lindgren-Schüler sind spitze in der Zahnpflege

Ausgezeichnet!

Gesunde Zähne im Visier: Astrid-Lindgren-Grundschüler sind spitze in der Prävention

4750 Zweit- bis Viertklässler aus dem gesamten Kreis Neuwied hatten sich beteiligt, doch am Ende hatte die  Astrid-Lindgren-Grundschule aus Rengsdorf die Nase ganz weit vorn. Oder besser: Die Zahngesundheit am besten im Visier. Der Lohn: 100 Euro für die Schulkasse und  eine Urkunde, die Rektor Joachim Fleischer stellvertretend für die Schulgemeinschaft in Empfang nehmen durfte.  Und dazu noch coole Sportbeutel für die Klasse 3b unter der Leitung von Klassenlehrerin Nina Abels, die gemeinsam mit „ihren“ Kindern zusätzlich einen Sonderpreis einheimste.

 

 

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Gudrun Jungbluth von der Arbeitsgemeinschaft Jugendzahnpflege (links) überreichte gemeinsam mit Dr. Jens von Sivers (MItte) Urkunde, Scheck und Preise an Rektor Joachim Fleischer (rechts).

An der Präventionsaktion „Cool, wir waren auf dem Zahnarztstuhl“, die seit zehn Jahren von der Arbeitsgemeinschaft Jugendzahnpflege (AGZ) auf Kreisebene ausgelobt wird,  nahmen prozentual gerechnet 71 Prozent aller Jungen und Mädchen der Rengsdorfer Grundschule teil. Insgesamt 115 Kinder an der Zahl. Absolute Spitze war zudem der Beteiligungsgrad insbesondere innerhalb der Klasse 3b, von der 83 Prozent (15 Kinder) das Präventionsangebot wahrgenommen haben.

Alle Kinder statteten gemeinsam mit ihren Eltern ihrem Zahnarzt einen Besuch zur Gebiss-Kontrolle ab. Mit im Gepäck: Ein Schreiben der AG Jugendzahnpflege, das von den Zahnärzten abgestempelt und zurück an die Geschäftsstelle der Arbeitsgemeinschaft gesandt werden musste.

 

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Die Klasse 3b heimste noch einen Sonderpreis ein. Weil sich aus der Klasse kreisweit prozentual gesehen die meisten Kinder an der Präventionsaktion beteiligt hatten, bekamen alle Jungen und Mädchen einen Sportbeutel geschenkt.

 

„Die Aktion dient der Prävention. Außerdem sollen Eltern animiert werden, mit ihren Kindern die regelmäßigen Kontrolltermine beim Zahnarzt wahrzunehmen“, erläutert Regina Jungbluth, Leiterin der Geschäftsstelle der AG Jugendzahnpflege, die bei der Kreisverwaltung Neuwied angesiedelt ist. Neben den Gesetzlichen Krankenkassen und der Zahnärztlichen Kreisvereinigung ist auch die Kreisverwaltung selbst Mitglied der Arbeitsgemeinschaft. Die Präventionsangebote richten sich dabei nicht nur an Schulen, sondern bereits auch an Kitas und Krabbelgruppen. „Je früher die Vorsorge- und Aufklärungsarbeit beginnt, desto besser“, weiß Regina Jungbluth.

 

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Dr. Jens von Sivers untersuchte am Donnerstag Morgen außerdem alle Kinder der ersten Klassenstufe. Der Zahnarzt engagiert sich seit Jahren ehrenamtlich in der AG Jugendzahnpflege.

Neben dem Wettbewerb „Cool, wir waren auf dem Zahnarztstuhl“ bietet die Arbeitsgemeinschaft so zum Beispiel auch einen jährlichen Besuch eines Zahnarztes in den Grundschulen für die ersten Klassenstufen an.

Der fand nun gemeinsam mit der Überreichung der Urkunde und des Schecks für die Präventionskampagne von 2015 statt. Zahnarzt Dr. Jens von Sivers, der sich bereits seit einigen Jahren ehramtlich innerhalb der AG Jugendzahnpflege engagiert,  warf dabei einen gründlichen Blick auf die Zahnreihen der Rengsdorfer Erstklässler – und  in die Frühstücksdosen der Kinder. „Gerade in der Beziehung hat sich in den vergangenen Jahren zum Glück einiges verändert. Die Eltern geben ihren Kindern glücklicherweise weniger Süßigkeiten mit in die Schule“, bilanzierte der Mediziner.

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Die Diagnose in Bezug auf das Gebiss  und ein Empfehlungsschreiben für eine etwaig notwendige Zahnarztbehandlung erhielten die Kinder dann im Anschluss mit der Elternpost. (hoa)