Auch Petrus feierte mit: Sonne satt beim Schulhoffest der Astrid-Lindgren-Grundschule

Auch Petrus feierte mit: Sonne satt beim Schulhoffest der Astrid-Lindgren-Grundschule

Azurblauer Himmel, dazu strahlender Sonnenschein: Petrus feierte kräftig mit beim Schulhoffest der Astrid-Lindgren-Grundschule. Denn besser hätte das Wetter für das bunte Treiben rund um das Schulgebäude kaum sein können. „Heut ist ein ganz besonderer Tag, auch wenn es niemand glauben mag: Denn heute ist das Schulhoffest“: Nachdem Schulleiter Joachim Fleischer die zahlreichen Gäste begrüßt hatte, hießen auch die Kinder alle Eltern, Großeltern, Geschwister, Verwandte und Freunde unter der Leitung von Nina Abels und Cornelia Kroes musikalisch willkommen.

Als nächsten Programmpunkt hatte der Rektor noch eine Überraschung versprochen – und die sorgte dann ebenfalls für reichlich Applaus. In den Tagen vor dem Schulhoffest hatte sich spontan ein Lehrerchor formiert, der – dirigiert und auch gesanglich unterstützt von Oliver Reinhardt – „Oh Happy Day“ vortrug.

 

Der „offizielle Teil“ des Festes war damit schon zu Ende, längst aber nicht das Spielfest und das gesellige Beisammensein. Vor dem Schulgebäude zeigten sich zudem die Kinder aller Klassen kreativ: Mit Straßenkreide gestalteten sie Bilder auf den Pflastersteinen der Eingangsplateaus.  Bunte Frühlingswiesen etwa verwandelten das triste Grau in ein Farbenmeer.

 

Galerie der Schulhof-Bilder (Zum Vergrößern anklicken)

 

Auf dem hinteren und seitlichen Teil des Schulhofes bestaunten viele Eltern derweil das, was sich hier im Laufe des Schuljahres getan und verändert hat: So ist beispielsweise ein Open-Air-Klassenzimmer entstanden, es gibt neue Schaukeln, eine neue Ritterburg, neue Sitzgelegenheiten und etliche andere neue Spielgeräte. Eines wünschen sich die Kinder der Astrid-Lindgren-Grundschule aber noch sehnlichst: Einen Basketballkorb. Und dieser Wunsch könnte nun schon bald Realität werden.

 

Denn: In den Spendendosen klimperten am Freitagnachmittag reichlich das Münzgeld und auch mancher Schein. Gesammelt wurde das Geld am reichhaltig bestückten Kuchenbuffet  und an der Getränkeausgabe. Anstatt die Leckereien, Kaffee, Apfelschorle oder Wasser zu verkaufen, hatte die Schule um Spenden gebeten. Gespendet worden waren auch die Kuchen. Ein großer Dank hierfür in Richtung der Eltern!

 

Noch mehr Impressionen vom Schulhoffest gibt es hier: 

Geschichten zum Leben erweckt: Junge Talente entführten Zuhörer in imaginäre Buch-Welten

Sophie Ritter (Mitte) holte für unsere Schule beim Vorlesewettbewerb in der Klassenstufe 2 den ersten Platz. VG Chef Hans-Werner Breithausen gratulierte den drei Siegern. In der Klassenstufe 3 hatte Johannes Epp (GS Anhausen) und in der Klassenstufe 4 Sophie Mildner (GS Breitscheid) die Nase vorn.

 

Geschichten zum Leben erweckt: Junge Talente entführten Zuhörer in imaginäre Buch-Welten

Verbandsgemeide Rengsdorf-Waltbreitbach hatte die sieben Grundschulen der VG zum Vorlesewettbewerb eingeladen – Stufensieger traten im Rengsdorfer Rathaus gegeneinander an

Rengsdorf. „Lesen heißt mit einem fremden Kopfe, statt des eigenen, denken“, hat der deutsche Philosoph Arthur Schopenhauer einmal gesagt. Vorlesen ist deshalb gleich eine doppelte Kunst: Nicht nur, dass der Vorleser mit einem anderen Kopfe denken muss, er muss am besten ganz und gar in verschiedene Charaktere schlüpfen, mit „fremden Zungen“ sprechen, das gedruckte Wort durch die eigene Sprache zu einer lebendigen Welt entfalten.  Zumindest dann, wenn er mit seiner Geschichte die Zuhörer fesseln will.

Wie man lebendig, betont, unterstützt durch Mimik und Gestik, dazu auch noch technisch korrekt und fehlerfrei liest und dabei den Funken der Geschichte überspringen lässt, haben nun die 21 Teilnehmer des Lesewettbewerbes der Grundschulen in der Verbandsgemeinde Rengsdorf-Waldbreitbach unter Beweis gestellt. Zum Wettstreit eingeladen hatte die VG-Verwaltung unter der organisatorischen Federführung von Melanie Freiholz. Am Dienstag, 20. März, stellten sich die jungen Lesetalente der Klassenstufen 2 bis 4 im Rengsdorfer Rathaus der Jury. Sieben Grundschulen – nämlich aus Anhausen, Breitscheid, Melsbach, Niederbreitbach, Rengsdorf, Straßenhaus und Waldbreitbach – hatten ihre Vorlese-Asse ins Rennen geschickt, nachdem an den Schulen zuvor in internen Wettbewerben die jeweiligen Stufensieger gekürt worden waren.

Beeindruckt zeigte sich die Jury, zu der neben Vertretern der Schulen auch VG-Chef Hans-Werner Breithausen, Roswitha Schulte (Ortsbürgermeisterin aus Breitscheid), Jenny Hommer von der Jugendpflege der Verbandsgemeinde und Elisabeth Petrusch von der VG-Bücherei gehörten, vom hohen Niveau, auf dem die Grundschüler aus ihren Büchern vorlasen. Während die Zweitklässler eine geübte Geschichte vortrugen durften, mussten die Dritt- und Viertklässler ihr Können zudem anhand eines für sie fremden Textes unter Beweis stellen. Eine Aufgabe, die alle Teilnehmer mit Bravour meisterten – obwohl einigen der jungen Akteure das Lampenfieber ins Gesicht geschrieben stand. In verschiedenen Runden waren dazu die Schulsieger stufenweise gegeneinander angetreten – also die Kinder der zweiten, dritten und vierten Klassen. Jedes Kind musste rund drei Minuten vorlesen.

Alle Kinder erhielten am Ende eine Urkunde.

 

Für die Jury galt es dann, die Punkte zu verteilen. Eine Aufgabe, die den Juroren alles andere als leichtgefallen ist, weil die Kinder doch oft vom Niveau und Können her sehr dicht beieinander lagen. Dennoch hatte am Ende für jede Klassenstufe ein Vorlese-Talent die Nase ganz weit vorn. Sieger der zweiten Klassenstufe wurde so Sophie Ritter von der Astrid-Lindgren-Grundschule Rengsdorf. Unter den Vorlesern der Klassenstufe 3 überzeugte Johannes Epp (Grundschule Anhausen), während bei der Klassenstufe 4 Celina Medinger von der Grundschule Breitscheid die Jury auf ganzer Linie überzeugen konnte.

Die weiteren Platzierungen

Stufe 2: 2. Platz Sienna Wacher (GS Breitscheid). Zwei dritte Plätze gingen an Finja Rockenfeller (GS Straßenhaus) und Chiara-Loreen Fischer (GS Waldbreitbach).

Stufe 3: 2. Platz Bjarne Adolphie (GS Waldbreitsbach), 3.  Platz Sophie Mildner (GS Breitscheid)

Stufe 4: Lea Letschert (GS Straßenhaus). Zwei dritte Plätze gingen an Leonie Moge (GS Anhausen) und Jonas Puderbach (GS Rengsdorf).

Alle Gewinner des Vorlesewettbewerbs durften sich nicht nur über eine Urkunde freuen, sondern auch über eine Einladung der Jugendpflege der Verbandsgemeinde, die allen Kindern einen Kinobesuch spendieren wird.

Die Hoffnung der Initiatoren des Wettbewerbs und auch der Schulen ist indes vor allem aber auch, dass die Kinder – angespornt vom Wettbewerb – auch in ihrer Freizeit nun häufiger zu Büchern greifen. Denn dass das Lesen eine Schlüsselkompetenz für das lebenslange Lernen darstellt, steht außer Frage. Lesen bildet, heißt es nicht umsonst. Oder salopp: Wer liest, weiß mehr. Wortschatz, Sprachgebrauch und nicht zuletzt auch die Konzentrationsfähigkeit sind wichtige Kompetenzen, die durch eine aktive Auseinandersetzung mit der Schriftsprache gebildet werden. Lesen erweitert die Ausdrucksmöglichkeiten und das Kommunikationsvermögen.

Nicht zuletzt aktiviert das Lesen von Büchern die Fantasie des Menschen, hilft, über den eigenen Tellerrand hinauszublicken.  „Bücher lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben, über die Sterne“, sagte der Lyriker Jean Paul einst. Die Grundschüler in der VG Rengsdorf-Waldbreitbach sind erfolgreich aufgebrochen zu dieser Reise über den eigenen Horizont hinweg.   

  Annette Hoppen

 

Matchball für den Tennissport: Astrid-Lindgren-Grundschüler dürfen ran an Schläger und Filzkugel

Matchball für den Tennissport

 

Spiel, Satz, Sieg:

Astrid-Lindgren-Grundschüler durften ran an Schläger und den gelben Filzball

Rengsdorf. Ran an Schläger, Filzball – und dann ab ans Netz: Im Rahmen eines Schnuppertrainings, zu dem der TC Rengsdorf in die Sporthalle eingeladen hatte, konnten die Jungen und Mädchen der Astrid-Lindgren-Grundschule am Dienstag, 27. Februar 2018, ausprobieren, ob sie Spaß am Tennis haben. 

Auf dem Spielplan standen Koordinationseinheiten, so wie Übungen, um ein Gefühl für Schläger und Ball zu entwickeln. „Wer talentiert ist, sieht man manchmal schon sehr schnell“, meinte Tennistrainer Jan Jakobi, der das Angebot mit seinem Kollegen Marc Schmidt initiiert hatte. Allerdings: An erster Stelle stehe bei Kindern sicherlich, dass sie Freude und Spaß an der Bewegung und dem Spiel haben. Und schließlich müsse nicht jeder gleich ein Tennisprofi werden. 

Außerdem kann sich Talent auch manchmal erst mit der Zeit zeigen. Das musste selbst der deutsche Wimbledon-Held Boris Becker in jungen Jahren erfahren. Zunächst galt er beim Deutschen Tennis Bund nicht als Wunderknabe, manch einer traute ihm den großen Durchbruch nicht zu, weil er, wie sein Trainer Günter Bosch einst verriet, als zu schwach und zu moppelig galt.

Wer weiß: Vielleicht schlummert also auch unter den Rengsdorfer Grundschülern ein echtes Tennisass, das das Zeug für einen Grand-Slam-Champion hat. „Da waren einige Kinder, die auf Anhieb richtig gut gespielt haben und bei denen direkt zu sehen war, dass die Handkoordination und das Ballgefühl sehr gut ist“, bilanzierte auch Jakobi. Und die Kinder? Wie hat es denen gefallen? „Das war eine super Sportstunde“, freute sich etwa Theo aus der 2b, eigentlich eher ein Fußballspieler. „Aber Tennis würde mir auch Spaß machen, das ist echt cool“, meinte der Steppke. Schon richtigen Ehrgeiz zeigten außerdem Soe und Berranur, ebenfalls Zweitklässler, die jedem Ball hinterher hechteten und schon erste Ansätze vom schnellen Serve & Volley zeigten. Auch die beiden Mädchen könnten sich vorstellen, auch in ihrer Freizeit Tennis zu spielen. „Auf jeden Fall, das hat uns gut gefallen“, berichteten Soe und Berranur ihrer Klassenlehrerin freudestrahlend. 

 

 

 

 

 

 

 

Die Klasse 1a auf Igel- und Eichhörnchen-Wanderung

Die Klasse 1a auf Igel- und Eichhörnchen-Wanderung

 

Am Donnerstag, den 09.11.17, machte sich die Klasse 1a mit ihrer Lehrerin Bianca Schaub und Förster Gerd Willms vom Forstamt Dierdorf auf in den Wald zur Igel- und Eichhörnchen-Wanderung.

Vorab hatten die Kinder im Sachunterricht schon Einiges über den Igel und das Eichhörnchen gelernt: der Körperbau, die Nahrung, der Lebensraum, die Feinde aber auch die Überwinterung der beiden Tiere wurden thematisiert und unter Anderem ein Igel-Buch erstellt.

Förster Gerd Willms, dessen Schwerpunkt die waldbezogene Umweltbildung ist, hatte vorab im Wald Präparate von einigen Tieren „versteckt“ und somit wurde die Wanderung durch den Rengsdorfer Wald auch eine kleine Entdeckungsreise. Die Kinder durften Präparate von Igel, Eichhörnchen, Fuchs und Marder ansehen und auch anfassen. Mit ihrem bereits erworbenem Wissen konnten die Schüler und Schülerinnen viele Fragen des Försters beantworten, lernten aber auch noch viel Neues über den Wald und seine Bewohner. Bianca Schaub