Die Klasse 1a auf Igel- und Eichhörnchen-Wanderung

Die Klasse 1a auf Igel- und Eichhörnchen-Wanderung

 

Am Donnerstag, den 09.11.17, machte sich die Klasse 1a mit ihrer Lehrerin Bianca Schaub und Förster Gerd Willms vom Forstamt Dierdorf auf in den Wald zur Igel- und Eichhörnchen-Wanderung.

Vorab hatten die Kinder im Sachunterricht schon Einiges über den Igel und das Eichhörnchen gelernt: der Körperbau, die Nahrung, der Lebensraum, die Feinde aber auch die Überwinterung der beiden Tiere wurden thematisiert und unter Anderem ein Igel-Buch erstellt.

Förster Gerd Willms, dessen Schwerpunkt die waldbezogene Umweltbildung ist, hatte vorab im Wald Präparate von einigen Tieren „versteckt“ und somit wurde die Wanderung durch den Rengsdorfer Wald auch eine kleine Entdeckungsreise. Die Kinder durften Präparate von Igel, Eichhörnchen, Fuchs und Marder ansehen und auch anfassen. Mit ihrem bereits erworbenem Wissen konnten die Schüler und Schülerinnen viele Fragen des Försters beantworten, lernten aber auch noch viel Neues über den Wald und seine Bewohner. Bianca Schaub

 

 

 

 

Freiluftklassenzimmer eröffnet

Platz nehmen im Open-Air-Klassenzimmer: Schulhof der Astrid-Lindgren-Grundschule  hat jetzt neue, kunterbunte Bänke 

 

 

 

Alle haben ihre Muskeln spielen lassen – und das Resultat kann sich sehen lassen: Schüler, Eltern, Lehrer, der Rektor und nicht zuletzt unser Hausmeister Jakob Friesen, der für die Planung und Durchführung federführend verantwortlich zeichnete,  haben am letzten Schultag vor den Herbstferien kräftig mit angepackt, um auf dem Schulhof neue Bänke zu installieren. Zunächst galt es, vorhandene „Steinwürfel“ mit Farbe zu neuem kunterbunten Leben zu verhelfen. Dabei standen vor allem etliche Kinder der Klasse 4a Astrid-Lindgren-Grundschule als helfende Hände bereit. 

 

 

Bevor sich dann Kinder und Lehrer, Hausmeister und Eltern in die Herbstferien verabschiedeten, stand am Freitag, den 29. September 2017, noch ein Arbeitseinsatz an: Die Steinwürfel mussten mit neuen Holzbrettern beplankt werden, um daraus Sitzbänke zu bauen. Um die fertigen Bänke dann an Ort und Stelle zu platzieren, kam mit einem Traktor auch richtig schweres Gerät zum Einsatz. 

Entstanden ist auf dem Schulhof und auf dem dort von der Gemeinde neu angelegten Atrium nun auch ein offenes Klassenzimmer mit Tischen und Bänken. Aber auch an anderen Stellen des Schulhofes laden die Bänke zum Verweilen ein. 

 

Finanziert wurde die Maßnahme vom Förderverein der Grundschule. Bei einem Schulhoffest, das für Freitag, 25. Mai 2018 geplant ist, können sich Besucher dann ein Bild vom neu gestalteten Schulhof machen. Dann wird auch das neue Spiel- und Klettergerüst auf dem Schulhof offiziell eingeweiht: Eine Ritterburg, für die die Kinder vorab fleißig Spenden gesammelt hatten. 

Zum Vergrößern der Bilder: Auf die Fotos klicken und dann mit dem Pfeil durch die Galerie „blättern“: 

 

Ausgezeichnet: Astrid-Lindgren-Schüler sind spitze in der Zahnpflege

Ausgezeichnet!

Gesunde Zähne im Visier: Astrid-Lindgren-Grundschüler sind spitze in der Prävention

4750 Zweit- bis Viertklässler aus dem gesamten Kreis Neuwied hatten sich beteiligt, doch am Ende hatte die  Astrid-Lindgren-Grundschule aus Rengsdorf die Nase ganz weit vorn. Oder besser: Die Zahngesundheit am besten im Visier. Der Lohn: 100 Euro für die Schulkasse und  eine Urkunde, die Rektor Joachim Fleischer stellvertretend für die Schulgemeinschaft in Empfang nehmen durfte.  Und dazu noch coole Sportbeutel für die Klasse 3b unter der Leitung von Klassenlehrerin Nina Abels, die gemeinsam mit „ihren“ Kindern zusätzlich einen Sonderpreis einheimste.

 

 

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Gudrun Jungbluth von der Arbeitsgemeinschaft Jugendzahnpflege (links) überreichte gemeinsam mit Dr. Jens von Sivers (MItte) Urkunde, Scheck und Preise an Rektor Joachim Fleischer (rechts).

An der Präventionsaktion „Cool, wir waren auf dem Zahnarztstuhl“, die seit zehn Jahren von der Arbeitsgemeinschaft Jugendzahnpflege (AGZ) auf Kreisebene ausgelobt wird,  nahmen prozentual gerechnet 71 Prozent aller Jungen und Mädchen der Rengsdorfer Grundschule teil. Insgesamt 115 Kinder an der Zahl. Absolute Spitze war zudem der Beteiligungsgrad insbesondere innerhalb der Klasse 3b, von der 83 Prozent (15 Kinder) das Präventionsangebot wahrgenommen haben.

Alle Kinder statteten gemeinsam mit ihren Eltern ihrem Zahnarzt einen Besuch zur Gebiss-Kontrolle ab. Mit im Gepäck: Ein Schreiben der AG Jugendzahnpflege, das von den Zahnärzten abgestempelt und zurück an die Geschäftsstelle der Arbeitsgemeinschaft gesandt werden musste.

 

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Die Klasse 3b heimste noch einen Sonderpreis ein. Weil sich aus der Klasse kreisweit prozentual gesehen die meisten Kinder an der Präventionsaktion beteiligt hatten, bekamen alle Jungen und Mädchen einen Sportbeutel geschenkt.

 

„Die Aktion dient der Prävention. Außerdem sollen Eltern animiert werden, mit ihren Kindern die regelmäßigen Kontrolltermine beim Zahnarzt wahrzunehmen“, erläutert Regina Jungbluth, Leiterin der Geschäftsstelle der AG Jugendzahnpflege, die bei der Kreisverwaltung Neuwied angesiedelt ist. Neben den Gesetzlichen Krankenkassen und der Zahnärztlichen Kreisvereinigung ist auch die Kreisverwaltung selbst Mitglied der Arbeitsgemeinschaft. Die Präventionsangebote richten sich dabei nicht nur an Schulen, sondern bereits auch an Kitas und Krabbelgruppen. „Je früher die Vorsorge- und Aufklärungsarbeit beginnt, desto besser“, weiß Regina Jungbluth.

 

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Dr. Jens von Sivers untersuchte am Donnerstag Morgen außerdem alle Kinder der ersten Klassenstufe. Der Zahnarzt engagiert sich seit Jahren ehrenamtlich in der AG Jugendzahnpflege.

Neben dem Wettbewerb „Cool, wir waren auf dem Zahnarztstuhl“ bietet die Arbeitsgemeinschaft so zum Beispiel auch einen jährlichen Besuch eines Zahnarztes in den Grundschulen für die ersten Klassenstufen an.

Der fand nun gemeinsam mit der Überreichung der Urkunde und des Schecks für die Präventionskampagne von 2015 statt. Zahnarzt Dr. Jens von Sivers, der sich bereits seit einigen Jahren ehramtlich innerhalb der AG Jugendzahnpflege engagiert,  warf dabei einen gründlichen Blick auf die Zahnreihen der Rengsdorfer Erstklässler – und  in die Frühstücksdosen der Kinder. „Gerade in der Beziehung hat sich in den vergangenen Jahren zum Glück einiges verändert. Die Eltern geben ihren Kindern glücklicherweise weniger Süßigkeiten mit in die Schule“, bilanzierte der Mediziner.

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Die Diagnose in Bezug auf das Gebiss  und ein Empfehlungsschreiben für eine etwaig notwendige Zahnarztbehandlung erhielten die Kinder dann im Anschluss mit der Elternpost. (hoa)