Sketche, Musik, Tanz und ein toller Sommer-Basar: Astrid-Lindgren-Grundschule trumpft beim Burschenfest auf

Sketche, Musik, Tanz und ein toller Sommer-Basar: Astrid-Lindgren-Grundschule trumpft beim Burschenfest auf

 

Rengsdorf. Ein Rektor, dem der Schalk im Nacken sitzt und der in die Rolle des Lausbuben Eddy Meisenmeier schlüpft, um mit seinem Lehrerkollegium den Schulalltag auf die Schippe zu nehmen, dazu über die Bühne wirbelnde  Zweit- und Drittklässler, die zum ABBA-Klassiker Super Trouper eine super Tanz-Performance präsentieren, der Schulchor, der die Gäste musikalisch willkommen heißt und nicht zuletzt ein Sommerbasar, bei dem die Kinder  Selbstgebasteltes feilbieten: Mit gleich mehreren Programmpunkten hat die Astrid-Lindgren-Grundschule den Seniorennachmittag beim Rengsdorfer Burschenfest bereichert.

 

Weil die Burschen der Schule die stattliche Summe von 2000 Euro gespendet haben, damit der Wunsch der Kinder nach einer Ritterburg – einem neuen Spielgerüst für den Schulhof – bald in Erfüllung gehen kann, wollten sich Kinder und Lehrer mit ihren Auftritten und dem Handarbeits-Basar bedanken. Den Vorschlag der Schule, sich beim Burschenfest mit einigen Auftritten zu revanchieren, nahm der Verein dankbar auf.

Unter der Leitung von Cornelia Kroes und Oliver Reinhardt trat zunächst der Schulchor der Astrid-Lindgren-Schule auf.  Lautstark stimmten die Kinder in das Begrüßungslied ein:

Später hieß es dann: Guten Morgen, guten Morgen – der Sommer ist da! Bei den hochsommerlichen Temperaturen, die Petrus den Rengsdorfer Burschen auch am Freitagnachmittag bescherte, passten die Liedzeilen perfekt.

 

 

Lacher am Fließband heimste dann das Lehrerkollegium der Astrid-Lindgren-Schule ein. Die Pädagogen hatten ein Theaterstück einstudiert – und nahmen sich dabei humorvoll auch selbst ein wenig auf die Schippe. Das Stück parodierte den Verlauf eines Schulmorgens – natürlich alles ganz fiktiv. Rektor Joachim Fleischer schlüpfte in die Rolle des Lausbuben Eddy Meisenmeier, Eddys Vater mimte Christian Böhler, die Mutter Bianca Schaub, die zugleich auch in die Rolle der Lehrerin Frau Zweimaldrei schlüpfte.

Wer die Unterschrift des Vaters auf der 6-er Mathearbeit will, fragt ihn am besten mitten in der Nacht – dann guckt er nicht mehr so richtig hin: Eine Szene aus dem Theaterstück des Lehrerkollegiums mit Rektor Joachim Fleischer alias Eddy und Christian Böhler (rechts) als Eddys Vater.

Als Biologielehrerin sorgte Konrektorin Sandra König in der Rolle von Frau Schwäble für reichlich Lacher, als sie „den Kindern“ auf der Schulbank (Cornelia Kroes als Susi., Nina Abels alias Antonia, Chantal Hartleif als Maxi, Franziska Moskopp alias Gudrun, Ulrike Cornelius als Sigi) demonstrieren wollte, wie ungesund Alkohol ist. Doch das Experiment führte bei der Schülerschar nicht zum erhofften Lerneffekt. Eingetaucht in Schnaps rührte sich der (Stoff)-Regenwurm nicht mehr, während er sich nach einem Wasserbad quietschvergnügt schlängelte. Eddy Meisenmeier verleitete das jedoch allein zur Annahme: „Wer Schnaps trinkt, bekommt keine Würmer.“

Wer Schnaps trinkt, bekommt keine Würmer: Missglückter Lerneffekt in der Bio-Stunde von Frau Schwäble alias Konrektorin Sandra König.

Nicht so richtig durchdringen zu den Pennälern konnte auch Physiklehrerin Frau Fingerhut (Marion Schmidt). Woher denn der Strom komme, wollte Eddy von ihr wissen, woraufhin Maxi (Cornelia Kroes) feststellte, der müsse aus dem Urwald kommen. Und wieso? Maxi wusste die Antwort: „Als sich mein Vater gestern Morgen rasieren wollte, fluchte er laut:   Jetzt haben diese Affen doch schon wieder den Strom abgestellt!“

Große Resonanz fand zudem der Basar im hinteren Bühnenbereich im großen Festzelt auf dem Waldfestplatz. Hier boten die Kinder Selbstgebasteltes an, was im Rahmen der vorangegangen Projektwoche entstanden war.

 

Kunterbunte Kränze aus Stoffresten etwa, bemalte Blumentöpfe, Lampions, oder selbstgenähte Handytaschen und Schlüsselanhänger. Gekauft wurde hier reichlich. Und damit füllte sich die Kasse für die Ritterburg noch weiter. Eine Finanzierungslücke von 1000 Euro hatte vor dem Fest noch in der Kasse geklafft. Mit dem Verkauf der Basteleien dürfte diese fast geschlossen worden sein.  Annette Hoppen

 

Weitere Impressionen von den Beiträgen der Astrid-Lindgren-Schule beim Burschenfest finden sich hier (Zum Vergrößern auf das erste Bild klicken und sich dann durch die Galerie blättern):