Partizipation

Partizipation bedeutet Mitgestalten, Teilhabe, sich einbringen.

Unser Ziel: Eltern, Kinder und KollegInnen sollen ihre Wünsche, konstruktive Kritik und ihre Mitgestaltungsvorstellungen äußern können, um gemeinsam in einen Partizipationsprozess einsteigen zu können, aus dem Visionen und Zielvorstellungen entwickelt werden können.

 

Nach einer schulinternen Fortbildung für LehrerInnen und Kinder im Mai 2015 begannen wir, in allen Klassen den Klassenrat zu installieren und auszuprobieren. Dieser tagt meist 1x wöchentlich. Alle Mitglieder einer Klasse treffen sich zum Gespräch. Es gibt hierbei einen Präsidenten, einen Zeit- und einen Regelwächter sowie einen Protokollführer. Diese Ämter wurden vorher gewählt oder ernannt. Zunächst wird das Protokoll der letzten Sitzung verlesen, an eventuelle Tagesordnungspunkte erinnert und die in der Woche wichtigen Themen und Anliegen werden angesprochen. Wichtiges wird wiederum in einem Protokoll festgehalten.

 

Nach einiger Zeit, in der sich der Klassenrat etabliert und von allen als Mitbestimmungsorgan kennengelernt und geschätzt wurde, beschlossen wir, ein Kinderparlament als übergeordnetes Gremium einzuführen. Dieses tagt 1x im Monat und erfreut sich bei den Kindern großer Beliebtheit. Je zwei Abgeordnete jeder Klasse dürfen daran teilnehmen. Sie tragen wichtige Themen aus den jeweiligen Klassenräten in die parlamentarische Runde. Themen, die alle Kinder der Schule betreffen, werden hier unter Leitung von Frau Toursel und Frau Schnepp diskutiert und es werden gemeinsame Beschlüsse gefasst, die von den Abgeordneten der Klassen wieder zurück in die jeweiligen Klassenräte getragen werden.

 

Die Kinder sollen auf diese Weise demokratische Strukturen kennenlernen. Alle Beteiligten werden zudem in die Lage versetzt, sich aktiv einzubringen und das Schulleben mitzugestalten.