Matchball für den Tennissport: Astrid-Lindgren-Grundschüler dürfen ran an Schläger und Filzkugel

Matchball für den Tennissport

 

Spiel, Satz, Sieg:

Astrid-Lindgren-Grundschüler durften ran an Schläger und den gelben Filzball

Rengsdorf. Ran an Schläger, Filzball – und dann ab ans Netz: Im Rahmen eines Schnuppertrainings, zu dem der TC Rengsdorf in die Sporthalle eingeladen hatte, konnten die Jungen und Mädchen der Astrid-Lindgren-Grundschule am Dienstag, 27. Februar 2018, ausprobieren, ob sie Spaß am Tennis haben. 

Auf dem Spielplan standen Koordinationseinheiten, so wie Übungen, um ein Gefühl für Schläger und Ball zu entwickeln. „Wer talentiert ist, sieht man manchmal schon sehr schnell“, meinte Tennistrainer Jan Jakobi, der das Angebot mit seinem Kollegen Marc Schmidt initiiert hatte. Allerdings: An erster Stelle stehe bei Kindern sicherlich, dass sie Freude und Spaß an der Bewegung und dem Spiel haben. Und schließlich müsse nicht jeder gleich ein Tennisprofi werden. 

Außerdem kann sich Talent auch manchmal erst mit der Zeit zeigen. Das musste selbst der deutsche Wimbledon-Held Boris Becker in jungen Jahren erfahren. Zunächst galt er beim Deutschen Tennis Bund nicht als Wunderknabe, manch einer traute ihm den großen Durchbruch nicht zu, weil er, wie sein Trainer Günter Bosch einst verriet, als zu schwach und zu moppelig galt.

Wer weiß: Vielleicht schlummert also auch unter den Rengsdorfer Grundschülern ein echtes Tennisass, das das Zeug für einen Grand-Slam-Champion hat. „Da waren einige Kinder, die auf Anhieb richtig gut gespielt haben und bei denen direkt zu sehen war, dass die Handkoordination und das Ballgefühl sehr gut ist“, bilanzierte auch Jakobi. Und die Kinder? Wie hat es denen gefallen? „Das war eine super Sportstunde“, freute sich etwa Theo aus der 2b, eigentlich eher ein Fußballspieler. „Aber Tennis würde mir auch Spaß machen, das ist echt cool“, meinte der Steppke. Schon richtigen Ehrgeiz zeigten außerdem Soe und Berranur, ebenfalls Zweitklässler, die jedem Ball hinterher hechteten und schon erste Ansätze vom schnellen Serve & Volley zeigten. Auch die beiden Mädchen könnten sich vorstellen, auch in ihrer Freizeit Tennis zu spielen. „Auf jeden Fall, das hat uns gut gefallen“, berichteten Soe und Berranur ihrer Klassenlehrerin freudestrahlend. 

 

 

 

 

 

 

 

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Mit einem Weihnachtssingen in die Ferien verabschiedet

Dicke, rote Kerzen, Tannenzweigenduft – und ein Hauch von Weihnachtsferien liegt jetzt in der Luft

 

Rolf Zuckowskis Weihnachtsbäckerei durfte natürlich nicht fehlen, international wurde es mit Joy to the World und auch, was Frösche und andere Tiere so am Heilig Abend treiben, wurde musikalisch beleuchtet: Mit einem gemeinsamen Singen haben sich Kinder und Lehrer unserer Schule am Donnerstag in die wohlverdienten Weihnachtsferien verabschiedet.

„Wisst ihr, was die Frösche am Weihnachtsabend machen“ war ein Singspiel, das Regina Marunga mit den Kindern ihrer 1c einstudiert hatte. Begleitet von Orff-Instrumenten sangen die Jungen und Mädchen eine humorvolle Weihnachtsgeschichte. Mit „Dicke, rote Kerzen“ folgte dann ein echter Klassiker, den die ganze Schulgemeinschaft zusammen intonierte, bevor die Klasse 1a unter der Leitung von Klassenlehrerin Bianca Schaub ihr Singspiel vom Osterhasen vortrug, der Ostern verschlafen hatte.

Was für ein Glück für den Langohr, dass er nicht lange traurig sein musste. Denn als Weihnachtshase durfte er dann groß auftrumpfen. „Eine Muh, eine Mäh, eine Täterätätä“ sang dann wiederum die Schulgemeinschaft, bevor der spontan im Advent formierte Lehrerchor seinen ersten Auftritt feierte: Mit Freu dich Erd- und Sternenzeit und dem englischen Weihnachtsklassiker Joy to the World glänzte das Ensemble gleich mehrstimmig.

 Der Lehrerchor trat gleich zweifach auf: 

 

„Zeit für Ruhe“ war dann die passende Liedzeile für das Finale der kleinen Weihnachtsfeier. 

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Der Advent

Der Advent

Von unserem Reporter Paul Karst

Im Advent bindet meine Mama einen Adventskranz. Wir singen und backen Plätzchen. Die Adventszeit ist etwas Schönes. Manchmal schneit es, aber manchmal auch nicht. Meine Familie und ich stellen den Weihnachtsbaum auf und feiern, dass Jesus geboren wurde. Die Erwachsenen beschenken sich selbst mit Geschenken. Für uns kommt das Christkind und beschenkt uns.

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Die Adventszeit

Der Advent

Von Lucy Eisermann

 

Viele Leute oder auch Kinder sind gespannt auf Weihnachten. Aber davor kommt der Advent, wo man vielleicht einen Kalender kriegt. Da kann man sehen, dass Weihnachten jeden Tag ein Stück näher rückt. Jeden Sonntag zündet man eine Kerze an, damit man Licht in die Dunkelheit bringt. Aber es gibt auch noch Nikolaus am 6. Dezember. Früher hat der Nikolaus von seinen Eltern ganz viel Geld geerbt, aber er hat das Geld nicht für sich behalten. Damit hat er armen Menschen aus der größten Not geholffen und Kinder beschenkt. Dehalb ist er heilig gesprochen worden und wir feiern ihn heute noch.

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Was tun bei Mobbing?: Astrid-Lindgren-Grundschüler lernen spielerisch, sich gegen Ausgrenzung einsetzen

Was tun bei Mobbing?: Astrid-Lindgren-Grundschüler lernen spielerisch, sich gegen Ausgrenzung einsetzen

Von unseren Reportern Lucy Eisenmann, Antonia Welle und Jana Unruh

Was macht man, wenn ein Kind gemobbt wird? Am 24. November 2017 haben wir das von neun Schülern des Johannes-Gymnasiums aus Lahnstein gelernt. Die Theater-AG aus Lahnstein war mit ihrem Lehrer Hartmut Hartleif bei uns in der Schule. Die Jugendlichen haben uns erzählt, dass man nicht mobbt und was man machen kann, wenn ein Kind aus der Klasse gemobbt wird.  Wir, die ersten, zweiten, dritten und vierten Klassen, sind abwechselnd in den Musikraum gegangen. Da haben sich die Gymnasiasten aus Lahnstein vorgestellt und uns dann ein Theaterstück vorgeführt. In dem Theaterstück mobben ein paar Jugendliche ein Mädchen, mämlich die Emmi. Sie sagen zu Emmi, dass sie „die Seuche hat“ und stinkt. Keiner möchte mit Emmi spielen oder mit ihr Kontakt haben. Danach sind wir in die Klasse gegangen und haben die Szenen nachgespielt. Die Schüler aus Lahnstein haben uns dann gefragt, wie man sich verhalten kann, wenn so etwas in der Klasse oder dem Schulhof passiert.  Und wir sollten sagen, wie man sich wohl fühlt, wenn man so ausgegrenzt wird. Wir haben dann gesagt, dass man „Stopp“ rufen kann und zu den Mobbern am besten mit vielen anderen Freunden sagt: „Hört auf die Emmi zu ärgern.“  Wenn nämlich andere Kinder dazwischen gehen, dann merken die Mobber, dass sie keine Chance haben. Das haben wir im Anschluss noch mal als Theaterstück geübt. Zum Schluss sind wir wieder zurück in den Musikraum gegangen und haben das Theaterstück vorgeführt. Am Ende haben uns die Schüler aus Lahnstein noch gefragt, was wir denn gelernt haben durch das Theaterstück. Und was haben wir gelernt? Zum einen, dass sich Kinder, die ausgegrenzt werden, schlecht fühlen und traurig sind. Und zum anderen: Je mehr Kinder beim Mobben dazwischen gehen und sich vor ein ausgegrenztes Kind stellen, desto besser! Prima war auch, dass am Schluss jede Klasse eine Urkunde bekommen hat. Die Urkunden hängen jetzt in jeder Klasse.

 

Antonia und Lucy mit der Urkunde: Ausgrenzung – BEI UNS NICHT!

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